Professionelle Aussenwirkung des Unternehmens bei geringen Kosten

Am Anfang der Selbständigkeit gibt es eine Vielzahl an finanziellen und organisatorischen Hürden zu meistern. Gerade wer sich im Onlinebereich selbständig machen will, versucht dies mit einem möglichst geringen Kapitaleinsatz. Oftmals ist das verfügbare Startkapital gering, die Inanspruchnahme von Krediten ist nicht gewünscht oder das Angebot an staatlichen Fördermöglichkeiten lässt sich nicht mit dem geplanten Geschäftsmodell vereinbaren.

Trotzdem ist ein möglichst professioneller Auftritt des eigenen Unternehmens sehr wichtig. Gerade zum Start sollte man es vermeiden, sich laienhaft oder unprofessionell nach außen zu präsentieren. Hier kann man bereits mit einfachen und kostengünstigen Mitteln Wunder bewirken. Unabhängig vom Geschäftsmodell gehört eine professionell anmutende Internetseite zum Pflichtprogramm. Auch die Verwendung von Visitenkarten und Briefpapier aus der Druckerei (statt dem heimischen Tintenstrahldrucker) sollte Standard sein. Hierfür gibt es im Internet eine Vielzahl kostengünstiger Online-Druckereien die für wenig Geld hochwertige Ergebnisse liefern.

Ebenso beim Bürobedarf – vor allem wenn er in Kontakt mit dem Kunden kommt – sollte nicht am falschen Ende gespart werden. Hochwertige Kartons bewirken verglichen mit dünnwandigen labbrigen Exemplaren beim Kunden Wunder. So macht bereits das „Unboxing“ Spaß und den Kunden beschleicht von Anfang an nicht das Gefühl, „Ramsch“ gekauft zu haben. Selbst bei den Briefmarken kann man beim Kunden punkten. Zwar ist die Onlinefrankierung heutzutage sehr in Mode – und auch einige wenige Cent günstiger als die klassische Briefmarke – trotzdem erreicht man mit einer echten farbigen Briefmarke die Kunden besser. Nicht wenige Philatelisten freuen sich, wenn endlich einmal wieder ein Schreiben im Briefkasten liegt, das mit einer sammelbaren Marke frankiert wurde. Hier kann man übrigens nahezu jeglichen Bürobedarf im Onlineshop bestellen.

Gerade im Onlinebereich sollte auch nicht am täglichen Arbeitsgerät – dem PC oder Notebook – gespart werden. Logisch lassen sich auch mit dem 4 Jahre alten Spielerechner von daheim die ersten Rechnungen in der Textverarbeitung schreiben, trotzdem birgt das Sparen an dieser Stelle einige Risiken. Denken Sie einmal darüber nach was passiert wenn der PC plötzlich streikt: Im schlimmsten Fall steht damit erst einmal ein Großteil des Unternehmens. Empfehlenswert an dieser Stelle sind neue Geräte mit einem mindestens 3-jährigen Vor-Ort-Servicevertrag. Die meisten Hersteller bieten für kleines Geld sogar einen 4-Stunden-Service an. Weist das Gerät einen Defekt auf, ist der Techniker nach spätestens 4 Stunden zur Reparatur bei Ihnen – je nach Geschäftsmodell reicht auch ein Vertrag mit „Next-Business-Day“ – auch dann fällt das Gerät maximal für einen Arbeitstag aus. Solche Services kosten für ein Neugerät meist nur ca. 60 Euro zusätzlich – einmal in Anspruch genommen wiegt dies der nicht entstandene Verdienstausfall mehr als auf.

Natürlich muß man bei der Unternehmensgründung erst einmal in Vorleistung gehen. Mit einer gesunden Portion Menschenverstand und geschickten Überlegungen spart man jedoch nicht an der falschen Stelle und stellt seine Firma von Beginn an professionell dar.

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